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Finanzierung

Asylbetrieb

Das Amt für Migration und Personenstand (MIP) vergütet sämtliche von den Asylsozialhilfestellen (ASH) erbrachten Leistungen für Personen des Asylbereichs mit einer Globalpauschale.

Globalpauschale 

Die Pauschale orientiert sich an der Globalpauschale, die der Bund dem Kanton Bern vergütet (Art. 20 ff Asylverordnung 2, AsylV 2). Die Globalpauschale wird pro Person und pro Tag festgelegt.

Die Höhe der Globalpauschale, die für Unbegleitete Minderjährige pro Tag an die zuständige ASH vergütet wird, richtet sich nach dem entsprechenden kantonalen Kredit.

Bauliche Investitionen

Baugesuch

Bei der Evaluation von Unterkünften (PDF, 149 KB, 7 Seiten) wird geprüft, ob für eine würdige Unterbringung der Personen des Asyl- und Flüchtlingsbereichs bauliche Massnahmen notwendig sind. Ist dies der Fall, prüft die zuständige Baubewilligungsbehörde, ob ein Baugesuch nötig ist.

Finanzierung

Sind Investitionen für bauliche Anpassungen nötig, werden diese durch den Mieter finanziert. Bei Schäden an der Mietsache gelten die Bestimmungen des Mietvertrages.

Integrationsangebote

Der Kanton finanziert spezifische Angebote (Kirchliche Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen, KKF) für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene (via Integrationspauschale des Bundes).

Sofern die Personen Sozialhilfe beziehen, können die Asylsozialhilfestellen sowie die Flüchtlingssozialdienste (Caritas Bern und Schweizerisches Rotes Kreuz Bern) zusätzliche Angebote finanzieren. 

Volksschule

Auf der Website der Erziehungsdirektion (ERZ) finden sich detaillierte Informationen zur Finanzierung der Schulung von Schülerinnen und Schüler aus dem Asylbereich.

Schülerinnen und Schüler mit Ausweis N und F

Die Besoldungskosten für die Schulung von Kindern mit Ausweis N oder F werden nicht von den Aufenthaltsgemeinden finanziert, sondern aufgrund eines Pro-Kopf-Abzugs solidarisch von allen Gemeinden via Lastenausgleich getragen. Hingegen kommt die Aufenthaltsgemeinde für Betriebs-, Infrastruktur- und allfällige Transportkosten dieser Schülerinnen und Schüler auf.

Bei einer erhöhten Anzahl von Kindern aus dem Asylbereich in einer Schule oder Gemeinde stellt die ERZ ggf. zusätzliche Lektionen für den raschen Erwerb der Unterrichtssprache zur Verfügung (so genannte DaZ-Lektionen, DaZ = Deutsch als Zweitsprache). Solche Zusatzlektionen sind für die Gemeinden gehaltskostenrelevant. Damit der erwähnte Pro-Kopf-Abzug für die Kinder mit N- und F-Status die Gehaltskosten für die zusätzlichen Lektionen sowie ggf. die Kosten für weitere Mehraufwendungen der Gemeinden zu decken vermag, ist eine minimale Anzahl Kinder mit N- oder F-Status erforderlich. Die Bewilligung von Zusatzlektionen durch die ERZ ist deshalb in der Regel von der Anzahl Kinder mit N- oder F-Status abhängig.

Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich (FILAG)

Schülerinnen und Schüler mit Ausweis B

Für Schülerinnen und Schüler mit Ausweis B erhalten die Gemeinden keine Gutschriften.

Regionaler Intensivkurs PLUS (RIK+)

Die Besoldungskosten für die Schulung von Jugendlichen ohne Kenntnisse der Unterrichtssprache in einem Regionalen Intensivkurs PLUS (RIK+) werden vollumfänglich dem Lastenausgleich zugeführt.

Information zum Regionalen Intensivkurs PLUS (RIK+) (PDF, 98 KB, 5 Seiten)

Weiterbildung

Der Kanton subventioniert Sprachkurse und Elternbildungskurse für erwachsene Migrantinnen und Migranten. Die Kurse werden von Hilfswerken, Vereinen, Volkshochschulen, Gemeinden und anderen Weiterbildungsanbietern durchgeführt.

Für die Subventionierung der Kurse ist die Erziehungsdirektion (ERZ) zuständig. Sie erhält dafür auch Beiträge der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) und des Staatssekretariats für Migration (SEM). Sie leistet keine Beiträge an Einzelpersonen.


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.asyl.sites.be.ch/asyl_sites/de/index/navi/index/finanzierung.html