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Sozialhilfe

Sozialhilfe für Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Ausländer

Zuständigkeit Polizei- und Militärdirektion (POM)

Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Ausländer, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können, haben Anrecht auf Sozialhilfe. Die Ansätze im Asylbereich sind niedriger als bei der regulären Sozialhilfe für Schweizerinnen und Schweizer oder Personen mit B- und C-Ausweis.

Umfang der Sozialhilfe

Die Asylsozialhilfe wird durch die Asylsozialhilfestellen erbracht. Diese richten die Unterstützung direkt an die betroffenen Personen aus. Die Sozialhilfeleistungen beinhalten Unterkunft, finanzielle Unterstützung sowie medizinische Grundversorgung. Dazu kommen situationsbedingte Leistungen, die den jeweiligen Lebensumständen der unterstützten Personen Rechnung tragen.

Zuständigkeit Gemeinden

Vorläufig aufgenommene Ausländer werden bis und mit dem siebten Jahr nach ihrer Einreise durch die Asylsozialhilfestellen nach Asylansätzen unterstützt. Danach sind die Sozialdienste der Gemeinden für diese Personen zuständig. Sie werden dann nach dem kantonalen Sozialhilfegesetz betreut, sofern sie zu diesem Zeitpunkt noch bedürftig sind.

Einzelheiten regelt die Asylsozialhilfeweisung (PDF, 690 KB, 75 Seiten).

Sozialhilfe für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge

Zuständigkeit Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF)

Für die Flüchtlingssozialhilfe ist während den ersten 5 Jahren, nachdem ein Asylgesuch gestellt wurde (anerkannte Flüchtlinge), bzw. während 7 Jahren nach der Einreise (vorläufig aufgenommene Flüchtlinge) die GEF zuständig. Die Flüchtlingssozialdienste Caritas Bern und Schweizerisches Rotes Kreuz Bern sind in ihrem Auftrag für die Gewährung der Sozialhilfe zuständig.

Die anerkannten Flüchtlinge und die vorläufig aufgenommenen Flüchtlinge werden nach dem kantonalen Sozialhilfegesetz beziehungsweise nach den SKOS-Richtlinien unterstützt.

Zuständigkeit Gemeinden

Die Gemeinden werden erst 5 Jahre, nachdem ein Asylgesuch gestellt wurde (anerkannte Flüchtlinge), bzw. 7 Jahre nach Einreise (vorläufig aufgenommene Flüchtlinge) für die Sozialhilfe zuständig, sofern die betreffenden Personen nicht finanziell selbstständig sind. Die Übertragung an den Sozialdienst der Gemeinde erfolgt durch die Flüchtlingssozialdienste.


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